Schlagwort: Standesamt

Zwei bislang unbekannte Namen mit möglicher Verbindung zur Linie Früchtning

Heute bin ich auf einen Kirchbucheintrag gestoßen, der zwei mir bislang unbekannte Namen mit einer möglichen Verbindung zur Familie Früchtning enthält.

Es handelt sich um Robert Adolf August Kramer, geboren am 01.10.1920 in Kiel-Gaarden.

Als Eltern werden genannt:

Adolf Reinhold Kramer und Dora Johanna Kramer, geb. Früchtning, ebenfalls aus Kiel-Gaarden

Der Familienname Früchtning ist äußerst selten. Daher gehe ich auch in diesem Fall von einer möglichen familiären Verbindung aus.

Eine naheliegende Vermutung ist, dass Dora Johanna Früchtning ein weiteres Kind von Heinrich Früchtning und Elisabeth Christine Wichmann sein könnte. Nachweislich hatte dieses Ehepaar mindestens sechs Kinder. Vom zeitlichen Rahmen her würde dies gut passen.

Um diese Vermutung zu überprüfen, habe ich die Geburtsurkunde von Robert Adolf August Kramer beantragt.

Mit etwas Glück enthält der Geburtsregistereintrag einen Randvermerk zur Eheschließung der Eltern. Darüber ließe sich wiederum das Geburtsdatum von Dora Johanna Früchtning ermitteln und anschließend ihre eigene Geburtsurkunde beantragen.

So kann sich diese Verbindung entweder bestätigen – oder auch eindeutig ausschließen.

Kirchbucheintrag

Neue Erkenntnisse zu meinem Halbbruder – jetzt wird es wirklich verrückt 😅

In meiner Ahnenforschung gibt es neue Hinweise, die zunächst kaum zu glauben sind.

Mein Ururgroßvater Rolf Rathje, geboren 1867, hatte mindestens zwei Kinder:

Maria Wieben, geborene Rathje, geboren 1893 in Ellingstedt (Schleswig-Holstein) – meine Großmutter

Heinrich Rathje, geboren 1898 in Kurburg (Schleswig-Holstein) – ihr Bruder

Nun zeigt sich eine mögliche weitere Verbindung:

Die Großmutter väterlicherseits meines Halbbruders hieß

Anna-Margarete Katharina Pinn, geborene Rathje, geboren 1925.

Die bisherigen Indizien deuten darauf hin, dass mein Halbbruder und ich nicht nur über unsere gemeinsame Mutter verwandt sind, sondern auch über unsere Väter.

Beide väterlichen Linien könnten mehrere Generationen zurück denselben Vorfahren – Rolf Rathje – haben.

Der nächste entscheidende Schritt ist nun, den Geburtsort der Großmutter meines Halbbruders eindeutig zu klären.

Sobald dieser feststeht, wird die entsprechende Geburtsurkunde beantragt, um die Vermutung genealogisch zu bestätigen oder auszuschließen.

Fortsetzung folgt …

Mögliche Schwester meines Großvaters entdeckt

Heute bin ich auf MyHeritage auf eine interessante Spur gestoßen:

Ich habe einen DNA-Match mit einer Person namens Carina Jensen. In ihrem Stammbaum taucht eine Frau Annemarie Wieben (25.11.1919 in Ellingstedt, † 18.12.2002) auf.

Als Eltern werden dort lediglich „Vater Wieben“ und „Mutter Ratje“ angegeben – ohne weitere Daten.

Warum das so wichtig sein könnte:

Mein eigener Großvater Johannes Hinrich Wieben

(20.07.1926 in Schuby – nur ca. 8–10 km von Ellingstedt entfernt)

hatte als Eltern:

Vater: Johannes Hinrich Wieben, geb. 1885 Mutter: Maria Rathje, geb. 1893 (nicht „Ratje“ – aber der Name ist nahezu identisch)

Die Nähe der Orte SchubyEllingstedt, die identischen Nachnamen Wieben + Rathje/Ratje und das passende Zeitfenster machen es sehr wahrscheinlich, dass Annemarie Wieben (1919) eine Schwester meines Großvaters (1926) gewesen sein könnte.

Da Ellingstedt und Schuby heute sogar der gleichen Verwaltungsgemeinde (Amt Arensharde) angehören, ist die Verbindung noch plausibler.

Um diese mögliche Geschwisterbeziehung zu bestätigen, habe ich heute beim Standesamt

eine Anfrage zur Geburtsurkunde von Annemarie Wieben gestellt.

Aufgrund der 110-Jahre-Frist ist die Urkunde noch nicht im Archiv, aber mein berechtigtes Interesse (genealogische Forschung + DNA-Match) könnte eine Auskunft dennoch ermöglichen.

Nun heißt es abwarten – vielleicht löst sich damit ein großes Puzzleteil unserer Familiengeschichte.

Heute erhielt ich die Sterbeurkunde aus dem Stadtarchiv Kiel für Ludwig Otto Karl Thießen.

Er verstarb im Jahr 1910 im Alter von 40 Jahren in Kiel-Gaarden, was auf ein ungefähres Geburtsjahr von 1870 schließen lässt.

Als Geburtsort ist Itzehoe angegeben.

Da die Standesämter erst 1874 (teilweise auch 1876) eingeführt wurden, besteht die Möglichkeit, dass seine Geburt noch im Kirchenbuch eingetragen wurde – und später vom Standesamt nacherfasst wurde.

In solchen Fällen existiert oft doch eine Geburtsurkunde, auch für Jahre kurz nach der Einführung der Standesämter.

Sollte dieser Fall hier zutreffen, könnte über die Randvermerkungen der Geburtsurkunde auch die zugehörige Heiratsurkunde ermittelt werden.

Diese wäre entscheidend, um endlich weitere Informationen über seine Ehefrau Gertrud Thießen, geb. Ehrlich aus Kiel zu erhalten.

Neue Urkunde eingetroffen – ein wichtiger Baustein! – Und ein neues Problem

Heute habe ich endlich die gesuchte Eheurkunde von Heinrich Johann Karl Früchtning und Hulda Emma Berta Auguste Mühlenbrink erhalten.

Ältere Dokumente zu diesem Familienzweig existieren kaum noch, daher lassen sich frühere Generationen nur über die Kirchenbücher erschließen – besonders über Taufen und Heiraten.

Was diese Linie zusätzlich schwierig macht:

In den Einträgen wurden oft nur Rufnamen oder Spitznamen verwendet – zum Beispiel „Fritz“, „Friedrich“ oder „Theodor“. Tatsächlich lautet der vollständige Name: Friedrich Heinrich Theodor Früchtning. Außerdem wechselte der Familienname regelmäßig zwischen Früchtling und Früchtning.

Diese Unstimmigkeiten erschweren die Suche deutlich – aber genau das macht Genealogie spannend.

Mit der heutigen Urkunde ist wieder ein Stück mehr Klarheit gewonnen.

In dieser Sache auch ein Danke an Jörg Davidsen !