Schlagwort: Rathje

Weiterer Durchbruch in der Forschung zur Familie Pinn

Vorab ein wichtiger Hinweis:

Eine direkte Verbindung zwischen den Rathje-Linien – meiner eigenen väterlichen Linie und der väterlichen Linie meines Halbbruders – konnte ich bislang noch nicht bestätigen. Eine mögliche Verbindung bleibt daher Gegenstand weiterer Recherche.

Heute erreichten mich zwei bedeutende Dokumente als Kopie – zwei historische Ahnentafeln der Familie Pinn.

Die erste Ahnentafel betrifft Pastor Theodor Friedrich Nicolai Pinn und seine Ehefrau Anna Elisabeth Emma Krogmann. Diese Tafel reicht bis in das späte 18. beziehungsweise frühe 19. Jahrhundert zurück und dokumentiert mehrere Generationen mit Ehen, Geburts- und Sterbedaten.

Eine zweite Ahnentafel bezieht sich auf einen seiner vier Söhne:

Karl-Hermann Christian Rolf Pinn, Sohn von Pastor Theodor Friedrich Nicolai Pinn. In dieser Tafel wird auch seine Ehefrau Grete Doris Katharine Rathje aufgeführt.

Besonders wertvoll sind diese Unterlagen, da sie zahlreiche weitere Familiennamen enthalten und damit neue Verbindungen sichtbar machen. Unter anderem erscheinen folgende Namen:

Pinn, Rathje, Krogmann, Feldmann, Hansen, Maß, Bock, Jakobsen, Braas und Beinhauer.

Ahnentafel (Verpixelt)
Die hier gezeigte Ahnentafel ist aus Datenschutzgründen verpixelt.
Bei nachweisbarem familiären oder genealogischen Interesse sende ich die vollständige Version gerne zu.

Diese beiden Ahnentafeln sind für meine Forschung von großem Wert. Sie enthalten strukturierte Angaben zu mehreren Generationen – mit Eheverbindungen, Geburtsdaten und Sterbedaten – und ermöglichen es, bestehende Erkenntnisse zu überprüfen, zu bestätigen und weiter auszubauen.

Solche historischen Ahnentafeln sind weit mehr als nur Namenslisten. Sie sind Zeugnisse früherer Forschungsarbeit und bilden eine Brücke zwischen handschriftlicher Familienüberlieferung und moderner genealogischer Recherche.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Aufarbeitung der Familiengeschichte Pinn.

Neue Erkenntnisse zur Familie Pinn

Heute erhielt ich die Unterlagen zur Familie Pinn von Frau Anne Margarethe (Grete) Pinn, einer Tante meines Halbbruders.

An dieser Stelle bereits herzlichen Dank für die freundliche Bereitstellung der Dokumente.

Ein Rätsel konnte dadurch gelöst werden – gleichzeitig hat sich jedoch ein neues ergeben.

Der Pastor Theodor Friedrich Nicolai Pinn hatte insgesamt vier Kinder:

1. Johann Hans Peter Pinn, geboren 1930

2. Jürgen Gustav Adolf Pinn, geboren 1933

3. Thomas Theodor Ernst Pinn, geboren 1935

4. Karl-Hermann Christian Rolf Pinn, geboren 1928

(Großvater meines Halbbruders)

Die Ehefrau von Karl-Hermann Christian Rolf Pinn hieß nicht, wie zunächst angenommen, Anna Margarethe Katharina Pinn, sondern

Grete Doris Katharina Pinn, geboren 1925.

Anna Margarethe Pinn ist eine von insgesamt vier gemeinsamen Kindern des Ehepaares.

Die Eltern von Grete Doris Katharina Pinn (geb. 1925 in Ratzeburg) waren:

• Carl Friedrich Rathje

• Lieschen Helbine Rathje, geborene Rahlf (möglicherweise Rohlf – die Schrift ist noch nicht eindeutig zu entziffern)

Die beiden heirateten am 04.04.1925 in Bosau (Schleswig-Holstein).

Diese Information geht aus der Eheurkunde von Grete Doris Pinn und Karl-Hermann Christian Rolf Pinn hervor.

Der nächste Schritt besteht nun darin, die Heiratsurkunde von Carl Friedrich Rathje und Lieschen Helbine Rathje anzufordern, um:

• deren Geburtsdaten

• sowie die Namen und Daten ihrer Eltern

zu ermitteln.

Aktuell konnte ich noch keine direkte Verbindung zwischen meiner Rathjen-Linie und der meines Halbbruders feststellen.

Die anfängliche These, dass die Großmutter meines Halbbruders mit meiner Rathjen-Linie verwandt ist, ließ sich bislang nicht bestätigen.

Ich gehe jedoch weiterhin stark von einer Verbindung aus – möglicherweise einige Generationen weiter zurück.

Neue Erkenntnisse zu meinem Halbbruder – jetzt wird es wirklich verrückt 😅

In meiner Ahnenforschung gibt es neue Hinweise, die zunächst kaum zu glauben sind.

Mein Ururgroßvater Rolf Rathje, geboren 1867, hatte mindestens zwei Kinder:

Maria Wieben, geborene Rathje, geboren 1893 in Ellingstedt (Schleswig-Holstein) – meine Großmutter

Heinrich Rathje, geboren 1898 in Kurburg (Schleswig-Holstein) – ihr Bruder

Nun zeigt sich eine mögliche weitere Verbindung:

Die Großmutter väterlicherseits meines Halbbruders hieß

Anna-Margarete Katharina Pinn, geborene Rathje, geboren 1925.

Die bisherigen Indizien deuten darauf hin, dass mein Halbbruder und ich nicht nur über unsere gemeinsame Mutter verwandt sind, sondern auch über unsere Väter.

Beide väterlichen Linien könnten mehrere Generationen zurück denselben Vorfahren – Rolf Rathje – haben.

Der nächste entscheidende Schritt ist nun, den Geburtsort der Großmutter meines Halbbruders eindeutig zu klären.

Sobald dieser feststeht, wird die entsprechende Geburtsurkunde beantragt, um die Vermutung genealogisch zu bestätigen oder auszuschließen.

Fortsetzung folgt …

Heute erhielt ich die Geburtsurkunde von Annemarie Wieben, geboren 1919,…..

…….und sie brachte einen echten Durchbruch in meiner Forschung der Familie Wieben.

Die Urkunde bestätigt eindeutig, dass die Eltern meines Großvaters Johannes Heinrich Wieben (1926) tatsächlich Johannes Heinrich Wieben (geb. 1885) und Maria Rathje (geb. 1893) sind.

Damit ist die direkte Verbindung meiner eigenen Wieben-Linie offiziell belegt.

Besonders spannend:

Annemarie Wieben heiratete später Peter Wilhelm Fürst (geb. 1920).

Über diese Linie wusste ich bislang überhaupt nichts. Jetzt eröffnet sich ein völlig neuer Familienzweig, den ich weiter erforschen werde.

Dieser Fund ist für mich ein großer Schritt, denn der komplette Geschwisterteil meines Großvaters war mir bisher unbekannt. Mit Annemarie Wieben habe ich nun erstmals einen klaren Anknüpfungspunkt – und möglicherweise folgen weitere Geschwister und Nachfahren.

Mögliche Schwester meines Großvaters entdeckt

Heute bin ich auf MyHeritage auf eine interessante Spur gestoßen:

Ich habe einen DNA-Match mit einer Person namens Carina Jensen. In ihrem Stammbaum taucht eine Frau Annemarie Wieben (25.11.1919 in Ellingstedt, † 18.12.2002) auf.

Als Eltern werden dort lediglich „Vater Wieben“ und „Mutter Ratje“ angegeben – ohne weitere Daten.

Warum das so wichtig sein könnte:

Mein eigener Großvater Johannes Hinrich Wieben

(20.07.1926 in Schuby – nur ca. 8–10 km von Ellingstedt entfernt)

hatte als Eltern:

Vater: Johannes Hinrich Wieben, geb. 1885 Mutter: Maria Rathje, geb. 1893 (nicht „Ratje“ – aber der Name ist nahezu identisch)

Die Nähe der Orte SchubyEllingstedt, die identischen Nachnamen Wieben + Rathje/Ratje und das passende Zeitfenster machen es sehr wahrscheinlich, dass Annemarie Wieben (1919) eine Schwester meines Großvaters (1926) gewesen sein könnte.

Da Ellingstedt und Schuby heute sogar der gleichen Verwaltungsgemeinde (Amt Arensharde) angehören, ist die Verbindung noch plausibler.

Um diese mögliche Geschwisterbeziehung zu bestätigen, habe ich heute beim Standesamt

eine Anfrage zur Geburtsurkunde von Annemarie Wieben gestellt.

Aufgrund der 110-Jahre-Frist ist die Urkunde noch nicht im Archiv, aber mein berechtigtes Interesse (genealogische Forschung + DNA-Match) könnte eine Auskunft dennoch ermöglichen.

Nun heißt es abwarten – vielleicht löst sich damit ein großes Puzzleteil unserer Familiengeschichte.