Meine Großmutter Elisabeth Früchtning, geb. Schiefer (geb. 1934), stammte aus einer großen Familie aus Köln.

Ihre Eltern hatten insgesamt Acht Kinder.

Ihr Urgroßvater – also mein Ur-Ur-Großvater – Gerhard Schiefer (geb. 1865) war Schenkwirt in Köln und betrieb die bekannte Gastwirtschaft

Schenkwirtschaft von Gerhard Schiefer – En der Stipp

Schenkwirtschaft von Gerhard SchieferEn der Stipp

in der Bachemstraße 21, 50676 Köln.

Sein Sohn Joseph Gerhard Schiefer, geb. 1891, zog um 1950 mit seiner Frau Maria Josephine Schiefer, geb. Ludwig, und ihren acht Kindern nach Kiel.

Zwei Kinder starben tragischerweise im jungen Alter an den Folgen des Krieges.

Die jüngste Tochter, Gertrud Schiefer (geb. 1916), wurde nach einer Zugfahrt nie wieder gesehen und galt seitdem offiziell als vermisst.

Mir liegt eine Akte der Todeserklärung vor, in der persönliche Briefe der Eltern, Geschwister und Arbeitgeber unter Eid abgegeben wurden.

Darin wird unter anderem von einer kanadischen Kriegsgefangenschaft ihres Sohnes Rolf Schiefer berichtet.

Diese Schriftstücke spiegeln die grausame Realität der Kriegsjahre eindrucksvoll wider.